Church of Agia Sofia, Byzantinische Kirche in Monemvasia, Griechenland.
Die Agia Sofia ist eine Kirche aus dem 12. Jahrhundert, die auf einem Felsen am höchsten Punkt Monemvasias thront. Von hier aus eröffnet sich ein weiter Blick über die Ägäis und die umliegende Landschaft.
Die Kirche entstand im 12. Jahrhundert unter byzantinischer Herrschaft als orthodoxer Tempel. Später wurde sie unter venezianischer Kontrolle als katholisches Kloster genutzt und erlebte dann weitere Veränderungen unter ottomanischer Besatzung.
Die Agia Sofia zeigt die quadratische Bauweise, die für byzantinische Kirchen auf der ganzen Region typisch war. Der Baustil spiegelt Glaubenspraktiken wider, die über Jahrhunderte im Mittelmeerraum verbreitet waren.
Der Zugang erfolgt durch die oberen Wohnviertel der befestigten mittelalterlichen Siedlung, was einen angenehmen Spaziergang mit Treppen und engen Gassen bedeutet. Besucher sollten gutes Schuhwerk und Geduld für den Aufstieg mitbringen, besonders an heißen Tagen.
Übermalungen an den Innenwänden zeigen die wechselvolle Nutzungsgeschichte: orthodoxe Ikonographie wurde überlagert und später wieder freigelegt. Diese visuellen Schichten erzählen die Religionswechsel der Region deutlicher als nur ein Geschichtsbuch es könnte.
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