Lykavittós, Kalksteinhügel in Athen, Griechenland.
Der Lykabettus ist ein Kalksteinhügel, der dreihundert Meter über dem Meeresspiegel liegt und den höchsten Punkt im Zentrum von Athen markiert. Seine Form hebt sich deutlich vom flacheren städtischen Gelände ab und ist aus fast jeder Ecke der Stadt sichtbar.
Der Name des Hügels stammt aus der griechischen Antike und bedeutet Wolfsberg, da in früheren Zeiten Wölfe auf den bewaldeten Hängen lebten. Bis ins späte neunzehnte Jahrhundert blieb er weitgehend unbewohnt und diente als natürliche Orientierungsmarke für Seefahrer.
Die Kapelle des heiligen Georg aus dem neunzehnten Jahrhundert steht am Gipfel mit weißen Wänden und orthodoxer religiöser Kunst im Inneren. Besucher finden hier einen Ort der Stille, der oft für Taufen und Hochzeiten genutzt wird.
Ein Zahnradbahn fährt in etwa drei Minuten vom Kolonaki-Viertel zum Gipfel, während ein gepflasterter Weg für Wanderer etwa sechzig Minuten dauert. Die beste Zeit für den Besuch ist der frühe Morgen oder der späte Nachmittag, wenn die Hitze weniger intensiv ist.
Ein in den Hang gehauenes Freilufttheater hat über die Jahre Auftritte internationaler Künstler wie Ray Charles und Bob Dylan beherbergt. Die Form des Theaters nutzt die natürliche Akustik der Felswand und bietet Blicke über die Stadt während der Veranstaltungen.
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