Zincirli Mosque, Osmanische Moschee in Serres, Griechenland.
Die Zincirli-Moschee liegt in der Südwestecke von Serres, nicht im Zentrum. Ihr quadratischer Gebetsraum ist von einer Kuppel bedeckt, mit einer zweigeschossigen Säulenhalle an der Ost-, Nord- und Westseite; die Qibla liegt im Süden, der Eingang im Norden. Die Hallen tragen kielbogenförmige Kuppeln, und die Vorhalle besteht ganz aus behauenen Kalksteinquadern.
Die Moschee wurde Ende des 16. Jahrhunderts als Gedenkstätte für eine verstorbene Mutter in Auftrag gegeben und zeigt die architektonische Ausbildung, die unter dem berühmten Baumeister Mimar Sinan verbreitet war. Ihre Struktur folgt Grundsätzen, die in dieser Zeit in größeren Städten wie Istanbul üblich wurden.
Der Name „Moschee der Ketten“ geht laut Stavroula Dadaki auf die Ketten zurück, an denen der Hauptleuchter vom Dach hing. Ab 1913 diente das Gebäude als Holzlager, im Zweiten Weltkrieg als Armeereserve, wobei die Bleibleche des Dachs entfernt wurden. 2014 wurde es als Museum wiedereröffnet, 2021 war es nicht für den Gottesdienst geöffnet.
Die ehemalige Moschee liegt in der Südwestecke von Serres; nähern Sie sich von dieser Seite der Stadt. Nach einer langen Renovierung wurde sie 2014 als Museum wiedereröffnet, war aber 2021 nicht für den Gottesdienst geöffnet. Prüfen Sie vor einem Besuch des Inneren die aktuellen Öffnungsbedingungen.
Der Name „Moschee der Ketten“ stammt von den Ketten, an denen der Hauptkronleuchter von der Decke hing, wie Stavroula Dadaki erklärt. Ein weiteres Detail: Das Gebäude ist nicht nach Mekka ausgerichtet, was es streng genommen eher zu einer Medrese als zu einer Moschee machen würde, obwohl es als Moschee erbaut wurde.
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