Nea Panagia, Kirchengebäude in Griechenland
Die Nea Panagia ist eine dreischiffige Basilika aus dem Jahr 1727 mit Steinmauern, einer Arkade an der Westseite und einem Portikus im neugotischen Stil auf der Südseite. Im Inneren befinden sich Wandmalereien des 18. Jahrhunderts, eine vergoldete hölzerne Ikonostase und Bischofsstuhl sowie Ambo aus dem 19. Jahrhundert.
Eine frühere Klosteranlage an dieser Stelle wurde im Jahr 1690 durch ein Feuer zerstört, das den Wiederaufbau dieser Kirche im 18. Jahrhundert führte. Das Gebäude überstand ein schweres Erdbeben 1978, das den Glockenturm beschädigte, aber die Struktur wurde anschließend wiederhergestellt.
Die Nea Panagia trägt den Namen der Jungfrau Maria und steht in einer langen Tradition der Marienverehrung in Griechenland. Bis heute kommen Gläubige zum Gebet und zum Anzünden von Kerzen vor den Ikonen, was dem Ort eine lebendige religiöse Praxis verleiht.
Die Kirche befindet sich in der Nähe der Straßen Tsimiski und Metropolis im südöstlichen Zentrum von Thessaloniki und ist zu Fuß leicht zu erreichen. Besucher sollten bescheidene Kleidung tragen und ruhig sein, da dies ein aktiver Ort der Anbetung mit einfachen, ruhigen Innenräumen ist.
Die ursprüngliche Klosteranlage an diesem Ort wurde von einem Mann namens Hilarion Mastounis im 12. Jahrhundert gegründet, lange bevor die heutige Kirche erbaut wurde. Diese tiefe historische Kontinuität zeigt, wie dieser Ort über Jahrhunderte hinweg ein Zentrum des religiösen Glaubens geblieben ist.
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