Keltische See, Nordatlantikabschnitt zwischen Irland und Großbritannien.
Das Keltische Meer ist ein Teil des nordatlantischen Ozeans, der sich zwischen der irischen Südküste, Cornwall und der Bretagne erstreckt. Diese Gewässer verbinden die Irische See mit dem offenen Atlantik und werden im Osten von den Einfahrten zum Ärmelkanal und Bristolkanal begrenzt.
Der Name wurde 1921 von dem Meeresbiologen E. W. L. Holt während eines Treffens von Fischereiexperten in Dublin vorgeschlagen. Bis dahin verwendeten Karten und Fachleute keine gemeinsame Bezeichnung für diese Gewässer zwischen den britischen Inseln und Frankreich.
Die Gewässer umfassen die Scilly-Inseln mit fünf bewohnten Inseln und 140 felsigen Formationen vor der Küste Cornwalls.
Die Gewässer liegen fernab von geschützten Buchten und sind oft dem Wetter des offenen Atlantiks ausgesetzt. Bei Besuchen an den Küsten kann man die Weite des Meeres und die sich verändernden Bedingungen je nach Gezeiten und Wind beobachten.
Der Meeresboden fällt nach Süden hin allmählich ab und bildet dabei unregelmäßige Strukturen. Diese Veränderungen in der Tiefe beeinflussen die Strömungen und die Art, wie das Wasser sich bewegt und mit den Küsten interagiert.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.