Château de Tiffauges, Mittelalterliche Burg in Tiffauges, Frankreich.
Das Château de Tiffauges ist eine Ruine auf einem ovalen Granitplateau von 220 auf 150 Metern an der Mündung der Sèvre Nantaise in die Crûme. Die Ringmauer war von zwanzig Türmen flankiert; erhalten sind der quadratische Bergfried aus dem 12. Jahrhundert, heute 18 Meter hoch mit abgeflachten Eckstreben, und die Ruinen der Saint-Vincent-Kapelle mit romanischer Krypta. Der hufeisenförmige Vidame-Turm von um 1520 trägt einen Wehrgang auf 37 Maschikulis.
Die Burg entstand zwischen dem 12. und 16. Jahrhundert und wurde zu verschiedenen Zeiten von verschiedenen Herrschern kontrolliert. Der bekannteste Bewohner war Gilles de Rais, der als Feldherr in den mittelalterlichen Konflikten der Region eine Rolle spielte.
Die Burg trägt den Beinamen Burg Blaubart nach Gilles de Rais, ihrem berühmtesten Bewohner, der 1440 hingerichtet wurde. Seit den 1990er Jahren finden dort Aufführungen statt, und es gibt eine Sammlung mittelalterlicher Kriegsmaschinen; der Innenhof diente zeitweise dem örtlichen Verein RST Tiffauges als Fußballplatz.
Die Burg liegt auf einem ovalen Granitplateau von 220 auf 150 Metern, mit dem Bergfried an der Südecke und dem Vidame-Turm im Norden. Der Boden ist uneben und teilweise verfallen, festes Schuhwerk ist daher ratsam. Die Anlage gehört dem Departementsrat der Vendée und ist seit den 1990er Jahren für Besucher geöffnet.
Der Innenhof der Burg diente dem lokalen Verein Réveil sportif teiphalien zeitweise als Fußballplatz. In den Gräben wurde eine Hacquebute aus dem 16. Jahrhundert gefunden. Der auf 37 Maschikulis ruhende Wehrgang des Vidame-Turms hat einen akustischen Effekt: Man kann von einem Ende zum anderen flüstern.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 93.375 Mitwirkenden weltweit.