Répudre Aqueduct, Schiffbares Steinaquädukt in Paraza, Frankreich.
Der Répudre-Aquädukt ist ein steinerner Wasserlauf über die Répudre-Fluss in Paraza und bildet den Übergang für Kanalboote. Das Bauwerk besteht aus einem zentralen Bogen und verbindet die Wasserverkehrswege des Canal du Midi miteinander.
Das Bauwerk wurde 1676 unter der Leitung von Pierre-Paul Riquet erbaut und war damals Frankreichs erstes befahrbares Aquädukt. Die Innovation löste später Verbesserungen bei ähnlichen Kanalbauwerken aus.
Das Bauwerk zeigt französische Ingenieurskunst aus dem 17. Jahrhundert und verbindet zwei Uferbereiche durch seinen markanten Steinbogen. Besucher sehen heute noch die gleiche Konstruktion, die einst Boote über den Fluss trug.
Das Aquedukt liegt zwischen Paraza und Ventenac-en-Minervois und ist leicht vom Ufer oder dem Canal du Midi aus zu erreichen. In der Nähe finden Besucher Parkplätze und Zugangspunkte zum Kanal für eine bequeme Erkundung.
Unmittelbar nach dem ersten Winter zeigte sich der Steinbau so beschädigt, dass die gesamte Struktur erneuert werden musste. Diese unerwartete Erfahrung führte zu besseren Baumethoden für alle folgenden Kanalbauwerke.
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