Royal Saltworks graduation tower, Industrieller Gradierturm in Arc-et-Senans, Frankreich.
Die Graduierung der Königlichen Saline von Arc-et-Senans war eine überdachte Holzkonstruktion von 496 Metern Länge und 7 Metern Höhe, mit einem Umleitungskanal, der ein Wasserrad antrieb, das eine Pumpe betätigte. Ein horizontales, mit Löchern versehenes Rohr auf 5 Metern Höhe ließ Sole über Dornenreisigbündel tropfen, und die konzentrierte Sole wurde in einem gerillten, leicht geneigten Tannenbalken aufgefangen. Erhalten sind nur die hydraulischen Anlagen und das Haus des Zimmermanns, der Rest wurde 1920 zerstört.
Das Graduierungsgebäude entstand zugleich mit der königlichen Saline von Arc-et-Senans zwischen 1775 und 1779 am Ende der 21 km langen Soleleitung von Salins-les-Bains. Es wurde nicht von Claude Nicolas Ledoux entworfen. Nach der Stilllegung der Saline 1895 wurde das Gebäude 1920 abgerissen; erhalten blieben nur die Wasseranlagen und das Haus des Zimmermanns, dessen Fassaden und Dächer sowie der Kanal seit dem 8. Oktober 1991 als Monument historique eingetragen sind.
Der Name lebt in der rue des Graduations weiter, der geraden Straße von der Loue zur königlichen Saline, an der Gebäude und Nebenanlagen standen. Erhalten sind das Haus des Zimmermanns, der das Holzgerüst wartete, und der Kanal mit seinen zwei rechten Winkeln; dort stand das Wasserrad, das die Hebepumpe antrieb.
Die Reste liegen an der rue des Graduations, der ehemals geraden Straße von der Loue zur königlichen Saline. Das Wasserrad stand dort, wo der Kanal zwei rechte Winkel bildet; folgt man den Kanalknicken, findet man die Stelle. Erhalten sind nur die Wasseranlagen und das Haus des Zimmermanns, nicht aber die 496 Meter lange Holzhalle.
Die Sole kam über eine 21 Kilometer lange Soleleitung aus Salins-les-Bains und endete an der Gradierung. Im Inneren ließ ein waagerechtes Rohr von fast 500 Metern Länge in 5 Metern Höhe die Sole auf Dornenreisigbündel tropfen, damit sie verdunsten konnte. Die angereicherte Sole wurde in einem gerillten, leicht geneigten Tannenbalken aufgefangen und in ein Becken von 900 m³ geleitet.
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