Château de Crémimil, Estrée-Blanche, Burg aus dem 15. Jahrhundert in Estrée-Blanche, Frankreich.
Das Château de Créminil steht in Estrée-Blanche; seine hellgrauen Steinmauern und das dunkle Schieferdach erheben sich direkt aus einem doppelten Wassergraben, der über eine Zugbrücke überquert wird. Runde Türme mit Kegeldächern flankieren die vorderen Ecken, ein quadratischer Turm mit steilem Dach krönt die Mitte, und eine kurze Holztreppe mit Geländer führt zu einer dunklen Bogenpforte. Die Mauern sind nahe der Wasserlinie verfärbt, und kleine Fenster mit weißen Scheiben sitzen in Türmen und Wänden.
Die Burg ist ab 1329 belegt, und die Familie Le May ließ 1443 den heutigen Bau errichten. Nach Schäden durch Truppen des 16. Jahrhunderts wurde er wiederhergestellt. Aufeinander folgende Besitzer waren die Familie Le May, 1540 Hugues de Buleux, 1670 Antoine de Vignacourt und von 1687 bis zur Revolution die Familie Le Merchier.
Der Name Créminil leitet sich von „Cré“ (Kreide) und „Minil“ (Herrenhaus) ab, also „das Kreideherrenhaus“, nach den Fundamenten aus Kalkstein. Der bewaldete Park wird von der Laquette begrenzt, und eine Lindenallee führt zum Schloss. Die Gräben, das Schloss und der Park wurden am 19. April 2005 als Monument historique klassifiziert.
Der Zugang zum Schloss führt über eine Zugbrücke über den doppelten Wassergraben; zu beachten sind die Terrasse aus dem 18. Jahrhundert über dem Graben und die erhaltenen Schießscharten des Nordturms. Der bewaldete Park und die Lindenallee zum Schloss gehören zum geschützten Ensemble.
Der Name Créminil stammt von den Fundamenten aus Kalkstein: „Cré“ für craie (Kreide) und „Minil“ für manoir, also „das Kreidemanor“. Das Schloss ist ab 1329 belegt, mehr als ein Jahrhundert bevor die Familie Le May 1443 den heutigen Bau errichtete.
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