Bourse du Travail, Art-Deco-Konzerthalle im dritten Arrondissement, Frankreich.
Die Bourse du Travail ist ein Gebäude im Art-Déco-Stil im 3. Arrondissement von Lyon mit einem großen Auditorium mit 1.920 Plätzen. Das Innere ist mit geometrischen Mustern und edlen Materialien ausgestattet und wurde für Versammlungen und Aufführungen gestaltet.
Das Gebäude wurde zwischen 1929 und 1936 von Architekt Charles Meysson erbaut und diente ursprünglich als Treffpunkt für Arbeiter und Gewerkschaften. 1966 wurde es zu einem Veranstaltungsort für Konzerte und kulturelle Aufführungen umfunktioniert.
Die Außenwand zeigt ein großes Mosaik von 1934, das von 35 Künstlern geschaffen wurde und Szenen der Stadtentwicklung und Arbeiterkultur in Lyon darstellt. Dieses Kunstwerk erzählt noch heute von der Geschichte und den Hoffnungen der arbeitenden Menschen.
Das Gebäude befindet sich neben der U-Bahn-Station Place Guichard - Bourse du Travail und ist somit leicht zu erreichen. Besucher finden dort nicht nur einen Konzertsaal, sondern auch Büros, Besprechungsräume und Archive, die zeigen, wie der Ort noch immer genutzt wird.
Das Gebäude verbindet bis heute zwei unterschiedliche Funktionen: Es ist sowohl Veranstaltungshalle für Musik und Kultur als auch aktives Zentrum für Gewerkschaftsarbeit. Diese doppelte Rolle macht es zu einem seltenen Beispiel für einen Ort, der seiner ursprünglichen sozialen Aufgabe treu geblieben ist.
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