Forges de Buffon, Industriekomplex aus dem 18. Jahrhundert in Buffon, Frankreich
Die Forges de Buffon sind eine Industrieanlage aus dem 18. Jahrhundert, die sich auf zwei Ebenen entlang des Flusses Armançon erstreckt. Die obere Ebene enthält Wohngebäude, während die untere Ebene Werkstätten beherbergt, die von der Wasserkraft des Flusses angetrieben wurden.
König Ludwig XV. genehmigte 1768 die Gründung dieser Metallurgieanlage, benannt nach dem Naturwissenschaftler Georges-Louis Leclerc de Buffon. Der Betrieb endete nach einer verheerenden Flutkatastrophe im Jahr 1866.
Die Schmiede war ein bedeutendes Zentrum für die Eisenherstellung in der Region und zog Handwerker an, die traditionelle Techniken anwendeten. Das Layout mit Wohnräumen oben und Werkstätten unten zeigt, wie eng das Arbeitsleben mit dem Alltag der Beschäftigten verflochten war.
Das Gelände ist normalerweise für Besucher zugänglich und bietet Möglichkeiten, die Werkstätten und Wohnräume zu erkunden. Es wird empfohlen, festes Schuhwerk zu tragen, da der Ort uneben ist und sich über mehrere Ebenen erstreckt.
Das Gelände bewahrt noch immer Waschstationen, in denen Eisenerz vor der Verarbeitung gereinigt wurde, sowie die ursprünglichen Wassermühlen-Systeme. Diese technischen Einrichtungen zeigen das Ausmaß der Hydrauliknutzung in frühen industriellen Prozessen.
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