Gorges de l'Hérault, Naturschlucht und Park in Okzitanien, Frankreich
Die Gorges de l'Hérault sind eine Schlucht mit steilen Kalksteinwänden, die vom Fluss Hérault über Jahrtausende hinweg ausgespült wurden. Das Gebiet bietet natürliche Badestellen zwischen den Felswänden und ist als Grand Site de France und Natura 2000-Gebiet geschützt.
Die Teufelsbrücke aus dem 11. Jahrhundert überquert den Fluss Hérault und zählt zu den ältesten romanischen Brücken Frankreichs. Diese mittelalterliche Struktur prägt die Landschaft und zeigt die lange Verbindung zwischen Menschen und dieser Schlucht.
Das nahe gelegene Saint-Guilhem-le-Désert ist ein Wallfahrtsziel auf dem Weg nach Santiago de Compostela. Die Abtei Gellone dort zieht Pilger aus vielen Regionen an, die den alten Weg nutzen.
Der Bereich ist ideal zum Schwimmen in den natürlichen Becken während der wärmeren Monate, besonders an den sonnigen Bereichen zwischen den Felswänden. Gute Schuhe sind wichtig, da die Wege steinig sind und die Pfade manchmal über glatte Felsen führen.
Innerhalb des Gebiets liegt die Clamouse-Höhle mit unterirdischen Gängen und Mineralablagerungen, die auf speziellen Touren erforscht werden können. Diese verborgene Kammer unter den Felswänden bietet eine völlig andere Erfahrung als die Oberflächenwelt der Schlucht.
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