Lake Guerlédan, Künstlicher See in der Bretagne, Frankreich
Der Lac de Guerlédan ist ein Stausee in der Bretagne, der sich über 12 Kilometer zwischen den Départements Morbihan und Côtes-d'Armor erstreckt. Das Wasser füllt ein ehemaliges Schiefertal und bildet heute die größte künstliche Wasserfläche der Region.
Der Bau der Staumauer zwischen 1923 und 1930 überschwemmte 17 Schleusen des Kanals Nantes-Brest. Die Bauarbeiten verwandelten das Tal in einen Speichersee, der heute Stromerzeugung und Freizeitnutzung verbindet.
Die Abtei von Bon-Repos, gegründet 1184 in der Nähe des Seeufers, bewahrt ihr architektonisches Erbe durch kontinuierliche Restaurierungsarbeiten lokaler Handwerker.
Mehrere Strände und Buchten rund um den See ermöglichen das Schwimmen, während markierte Bereiche für Wasserski, Kajak und Paddeln genutzt werden. Wanderwege folgen dem Ufer und bieten Zugang zu Aussichtspunkten und schattigen Rastplätzen.
Bei einer vollständigen Entleerung im Jahr 2015 kamen versunkene Schleusen und Gebäude der Kanalepoche wieder zum Vorschein. Besucher konnten durch das trockene Flussbett gehen und die erhaltenen Strukturen aus der Zeit vor dem Dammbau betrachten.
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