La Tour Fondue, Hyères, Festung aus dem 17. Jahrhundert auf der Giens-Halbinsel, Hyères, Frankreich
La Tour Fondue, auch Batterie du Pradeau genannt, ist ein kleines polygonales Werk aus dem 17. Jahrhundert am Südende der Halbinsel Giens. Eine runde Bastion aus hellbeigem Mauerwerk mit senkrechten Schießscharten steht neben einer flachen Mauer, die eine Reihe gleichmäßiger Scharten und ein flaches Dach trägt. Die Anlage ruht unmittelbar auf einer Felsklippe über dem Meer.
Die Befestigung wurde im 17. Jahrhundert als Teil eines Küstenschutzsystems gegen maritimen Einfall gebaut. Sie war eine wichtige Wachstation an einem strategisch wertvollen Punkt für die französische Mittelmeerverteidigung.
Der Name stammt aus dem Provenzalischen: Tour Foundudo bedeutet „gespaltener, verfallener Turm“. Das Fort ist kein Fährterminal; der Hafen unterhalb dient als Abfahrtsort nach Porquerolles. Seit dem 12. November 2022 beherbergt das restaurierte Fort ein Informationszentrum des Nationalparks Port-Cros und Porquerolles.
Das Fort selbst ist aus Sicherheitsgründen für die Öffentlichkeit geschlossen und seit 1980 unbesetzt; nur der Zugangssteg wurde in den 2000er Jahren restauriert und gesichert. Im November 2020 begann eine vollständige Restaurierung mit einem Budget von 2,5 Millionen Euro, und am 12. November 2022 eröffnete dort das Informationszentrum des Nationalparks Port-Cros und Porquerolles. Das Bauwerk steht auf einer Felsklippe über dem Meer am Südende der Halbinsel Giens.
Der Name „Tour Fondue“ stammt aus dem Provenzalischen „Tour Foundudo“ und bedeutet „gespaltener, verfallener Turm“. Die Batterie wurde 1989 in das Zusatzinventar der Monuments historiques eingetragen, ging 1978 an den Nationalpark Port-Cros über und öffnete am 12. November 2022 nach einer Restaurierung für 2,5 Millionen Euro als Besucherzentrum wieder.
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