'The Ghosts', Kriegsdenkmal-Skulptur in Oulchy-le-Château, Frankreich.
Die Gespenster sind die Skulpturengruppe auf dem Gipfel des Nationaldenkmals der zweiten Marneschlacht auf dem Hügel von Chalmont in Oulchy-le-Château. Paul Landowski meißelte acht acht Meter hohe Figuren aus Granit: sieben Soldaten verschiedener Waffengattungen mit geschlossenen Augen, die sich aus ihrem Leichentuch erheben, um einen nackten jungen Mann. Weiter unten steht eine Statue Frankreichs mit rundem Schild, zu der vier mal vier Stufen führen.
Paul Landowski erhielt den Staatsauftrag im November 1919 und legte einen Gipsentwurf namens Les Morts vor; die Granitgruppe gewann 1923 eine Ehrenmedaille im Salon des artistes français. Der Standort auf dem Hügel Chalmont bei Oulchy-le-Château, wo sich die Deutschen am 28. Juli 1918 zurückzogen, wurde von den Veteranen selbst gewählt, und der offizielle Auftrag erfolgte im Juli 1926. Das Denkmal wurde am 31. Juli 1934, vor seiner Fertigstellung, als Monument historique klassifiziert und am 21. Juli 1935 von Staatspräsident Albert Lebrun eingeweiht.
Die Gruppe heißt Les Fantômes, obwohl Landowski seinen Gipsentwurf zunächst Les Morts nannte; dieser erhielt 1923 eine Ehrenmedaille im Salon des artistes français. Die sieben Soldaten mit geschlossenen Augen erheben sich aus ihrem Leichentuch um einen nackten Jüngling, während die Frankreich-Statue am Eingang einen Schild mit der Devise Liberté, Égalité, Fraternité trägt. Im August 2008 fand auf dem Gelände eine Gedenkveranstaltung statt.
Das Denkmal steht auf der etwa 155 Meter hohen Butte de Chalmont über der Ebene bei Oulchy-le-Château. Am Eingang befindet sich die Statue La France; vier Treppenläufe zu je vier Stufen, eine pro Kriegsjahr, führen hinauf zu Les Fantômes auf der Kuppe. Zwischen beiden Skulpturen liegen mehrere hundert Meter, für den Weg sollte man Zeit einplanen.
1916, während seines Kriegseinsatzes, notierte Landowski: „Diese Toten werde ich auferstehen lassen“. Die zunächst Les Morts genannte Gruppe erhielt 1923 eine Ehrenmedaille im Salon des artistes français. Das Denkmal wurde 1934 als Monument historique eingetragen, noch vor seiner Fertigstellung.
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