Le Monolithe de Sardières, Sedimentäre Gesteinsformation in Val-Cenis, Frankreich
Le Monolithe de Sardières ist eine nadeligförmige Felssäule aus Dolomit, die sich 93 Meter über dem Gelande auf einer Höhe von etwa 1670 Metern erhebt. Die felsige Struktur wirkt wie eine einzelne Nadel in der Berglandschaft und fällt durch ihre auffällige, senkrechte Silhouette auf.
Dieses Felsgebilde entstand durch Millionen Jahre andauernde geologische Prozesse, wobei Wasser und Witterung weichere Gesteinsschichten auflösten und den Dolomit freilegten. Die menschliche Erschliessung begann erst im 20. Jahrhundert, als es 1957 erstmals als Kletterroute bezwungen wurde.
Der Monolith steht am Eingang des Vanoise-Nationalparks und prägt das Landschaftsbild der Hochsavoyischen Alpen mit seiner unverwechselbaren Silhouette. Einheimische und Besucher erkennen ihn von weitem als Orientierungspunkt und Symbol der geologischen Vielfalt dieser Bergregion.
Die Wanderung zum Monolithen dauert mehrere Stunden und beginnt am Parkplatz im Tal mit einem gut gekennzeichneten Pfad. Der Weg bietet stetige Anstiege, daher ist festes Schuhwerk und eine angemessene körperliche Vorbereitung erforderlich, und man sollte frueh am Tag starten, um vor Einbruch der Dunkelheit zurück zu sein.
Seltsamerweise wurde dieser Felspfeiler durch ein Phanomen erhalten, das ihn auch zu vernichten drohte: Wasser, das die umliegenden Gesteinsarten auflöste, verschonte den widerstandsfähigeren Dolomit. Dieser kontrastierende Prozess hinterliess nicht nur eine einzelne Felssäule, sondern auch ein Naturwunder der geologischen Auswahl.
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