Phare de Walde, Maritimer Leuchtturm in Marck, Frankreich
Der Phare de Walde ist ein Leuchtturm in Marck an der französischen Nordküste und markiert den Übergangspunkt zwischen der Nordsee und dem Ärmelkanal. Die Struktur erhebt sich über die flache Landschaft und dient heute als Denkmal, da sie nicht mehr für die Navigation genutzt wird.
Das Leuchtfeuer wurde 1859 errichtet, um Schiffe sicher durch die nordfranzösischen Gewässer zu führen, und war viele Jahrzehnte lang lebenswichtig für die Schifffahrt. 2001 wurde es als Navigationshilfe stillgelegt, wodurch seine Funktion endete, obwohl seine physische Präsenz bestehen bleibt.
Der Leuchtturm trägt einen Namen, der auf die nahe gelegene Sumpfgegend hinweist, und zeigt das praktische Denken der Küstenbewohner beim Benennen ihrer Wahrzeichen. Besucher können die historische Bindung zwischen diesem Ort und der Schifffahrt in der Architektur selbst spüren.
Der Ort befindet sich in einer flachen Küstengegend und ist am besten bei Tageslichtverhältnissen zugänglich, wenn die Architektur und das umgebende Gelände sichtbar sind. Besucher sollten feste Schuhe mitbringen, da der Boden rau sein kann und der Zugang zu Fuß erfolgt.
Der Leuchtturm wurde nach einem englischen Design aus Schmiedeeisen, Stahlblech und Gusseisen gebaut, was ihn strukturell von anderen französischen Leuchttürmen unterscheidet. Diese britische Bautechnik war im 19. Jahrhundert bemerkenswert und reflektiert internationale Handelsverbindungen dieser Küstenregion.
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