Giraglia Lighthouse, Leuchtturm auf der Insel Giraglia, Ersa, Frankreich.
Der Leuchtturm von Giraglia ist eine zylindrische Steinstruktur auf einer vorgelagerten Insel vor der Küste Korsikas. Sein Turm erhebt sich über einem quadratischen Sockel, in dem sich Lagerräume und ehemalige Wohnquartiere des Leuchtturmwärters befinden.
Der Bau begann 1839 an der Stelle eines alten Genueserturms nach einem Entwurf von Léonce Reynaud. Am 1. Januar 1848 wurde das Leuchtfeuer entzündet; es ist der fünfte Leuchtturm erster Ordnung, der zur Umrundung der Insel errichtet wurde. 1904 erhielt er ein Blinkfeuer im Fünf-Sekunden-Takt, in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts wurde er automatisiert und von Bastia aus ferngesteuert.
Der Leuchtturm heißt auf Korsisch Fanale di a Giraglia. Sein Licht stammt von einer 150-Watt-Halogenlampe mit einer Reichweite von 26 Seemeilen; außerdem sendet er ein Funkfeuer auf 305,0 kHz. Das Bauwerk ist nicht zu besichtigen, man sieht es vom Meer oder vom Küstenweg aus.
Der Leuchtturm ist unbewacht und kann nicht besichtigt werden; Turm und Laterne bleiben für die Öffentlichkeit geschlossen. Er ist automatisiert und wird von Bastia aus ferngesteuert. Die Insel liegt rund zwei Kilometer nördlich des Fischerhafens Barcaggio in der Gemeinde Ersa und ist von dort mit dem Boot erreichbar.
Das Gebiet ist ein wichtiger Treffpunkt für Zugvögel während ihrer jahrlichen Wanderung über das Mittelmeer. Wissenschaftler nutzen den Ort zur Beobachtung und zum Beringen von Vögeln, um ihre Flugrouten zu verstehen.
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