Napoléon bridge, Steinbrücke in Luz-Saint-Sauveur, Frankreich
Die Napoleonbrücke ist eine einbogige Steinbrücke über den Gave de Gavarnie bei Luz-Saint-Sauveur. Ihr Überbau ist 69 Meter lang und liegt 65 Meter über dem Fluss; der tragende Bogen hat 42 Meter Durchmesser und setzt auf 40 Metern Höhe am steilen Fels an. Die Fahrbahn ist 4 Meter breit, gesäumt von 85 Zentimeter breiten, auf Steinkonsolen auskragenden Gehwegen, darüber ein gusseisernes Geländer von 24 Tonnen auf einem vorspringenden Gesims.
Der französische Kaiser Napoleon III beauftragte den Ingenieur Bruniquel mit dem Bau zwischen 1859 und 1863. Das Werk war Teil eines größeren Plans, um die Bergregion besser zu erschließen.
Die Brücke trägt den Namen Napoleons und zeigt mit ihrer Säule und dem Adler die französische Geschichte des 19. Jahrhunderts. Besucher können diese Symbolik noch heute sehen, wenn sie über die Struktur gehen und die Details des Monuments betrachten.
Die Fahrbahn ist 4 m breit, die 85 cm breiten, auskragenden Gehwege ruhen auf Steinkonsolen, sodass Fußgänger eine schmale Fahrbahn mitbenutzen. Der Bogen beginnt 40 m über dem Gave, der Schlussstein liegt bei 65 m, die Brücke 3 m darüber. Die Säule aus Lourdes-Stein mit Adler steht am Ostende, am rechten Ufer.
Zwischen dem Hauptbogen und der Fahrbahn wurden zwei schmale Gewölbe eingebaut, um die Mauerwerksmasse zu verringern; unter dem Fahrbahndeck entstanden so zwei Hohlräume, die Fledermäuse besiedelt haben. Die 24 Tonnen schwere Balustrade aus Gusseisen ruht auf Konsolen aus Werkstein.
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