Jaulny Viaduct, Eisenbahnbrücke in Frankreich
Der Jaulny-Viadukt ist eine Eisenbahnbrücke aus Stahlbeton, die sich über 480 Meter durch das Tal des Rupt de Mad erstreckt und dabei eine Höhe von etwa 50 Metern erreicht. Das Bauwerk besitzt eine klassische Kastenträger-Konstruktion, die von sechs massiven Pfeilern getragen wird, die in regelmäßigen Abständen von etwa 80 Metern angeordnet sind.
Der Viadukt wurde als Teil der Hochgeschwindigkeitsstrecke LGV Est gebaut und im Juni 2007 für den Betrieb eröffnet, um Eisenbahnverbindungen über das Tal des Rupt de Mad zu ermöglichen. Die Architekten Fabrice Neel und Brigit de Kosmi planten die Struktur so, dass sie sich harmonisch in die natürliche Umgebung einfügt und gleichzeitig den Schienenverkehr effizient unterstützt.
Der Viadukt ist benannt nach dem nahen Dorf Jaulny und trägt den Namen dieses Ortes in der Regionalgeschichte. Besucher bemerken, wie die Struktur still in die ländliche Landschaft eingebettet ist und Teil des alltäglichen Lebens der Menschen vor Ort geworden ist.
Die beste Sicht auf den Viadukt erhält man aus dem Tal oder von der Umgebung her, da die Struktur nicht direkt begehbar für Besucher ist. Der Standort ist ländlich geprägt und leicht von Thiaucourt-Regniéville aus zu erreichen.
Der Viadukt wurde speziell mit einer doppelten Pfahlkonstruktion entworfen, um Kräfte bei schnellen Bremsmanövern zu absorbieren und die Sicherheit bei plötzlichen Zugbewegungen zu gewährleisten. Dies ist ein technisches Merkmal, das den speziellen Anforderungen des Hochgeschwindigkeitsverkehrs gerecht wird.
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