Lampaul-Guimiliau Parish close, Pfarrbezirk aus dem 16. Jahrhundert in Lampaul-Guimiliau, Frankreich.
Das Lampaul-Guimiliau-Pfarrgehöft ist ein Gebäude aus dem 16. Jahrhundert mit einer Kirche, die Kersanton-Steinplastiken, farbige Glasfenster und zwei monumentale Kalvarien in seiner umschlossenen Anlage aufweist. Das Gelände umfasst ein Ossarium von 1667, einen gotischen Portikus von 1533 und eine Sakristei von 1679, die zusammen ein vollständiges religiöses Zentrum bilden.
Die Pfarranlage wurde im 16. Jahrhundert gegründet und wuchs durch die Hinzufügung mehrerer Strukturen in den folgenden Jahrhunderten. Der Glockenturm aus dem Jahr 1573 war einst einer der höchsten in der Region, wurde aber 1809 durch einen Blitzschlag beschädigt und verlor dabei erheblich an Höhe.
Der Lettner aus dem 16. Jahrhundert trennt das Kirchenschiff vom Chor und zeigt detaillierte Schnitzereien der Kreuzigung und Szenen aus der Passion. Die Kirche war ein wichtiger Ort für die Pfarrgemeinde, um ihre Frömmigkeit und ihren Glauben zu zeigen.
Der Ort ist leicht zu Fuß zu erreichen und gut mit Gehwegen erkundet, so dass Besucher alle Gebäude und Calvarias vom Boden aus sehen können. Die beste Zeit für einen Besuch ist während der helleren Tageslichtstunden, wenn die Details der Schnitzereien und Fenster deutlicher sichtbar sind.
Die Kirchenbanner, von denen einige bis 1658 zurückreichen, zeigen Darstellungen bretonischer Heiliger und sind seltene Beispiele in der Region. Diese Textilien geben einen Einblick in die lange Verehrungstradition der Gemeinde.
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