Église Saint-Martin du Cellier, Historisches Monument in Le Cellier, Frankreich
Die Église Saint-Martin du Cellier ist eine Kirche mit griechischem Grundriss, die von einer großen Kuppel auf Pendentifs gekrönt wird. Das Innere wird durch vier rechteckige Tonnengewölbe geprägt, die den zentralen Raum umrahmen und eine eindrucksvolle architektonische Komposition bilden.
Der Architekt René Ménard entwarf diese Kirche im romano-byzantinischen Stil und begann 1895 mit dem Bau. Die Bauarbeiten wurden unter der Leitung von Émile Libaudière bis 1922 abgeschlossen und schufen damit ein Denkmal des frühen 20. Jahrhunderts.
Das Innere der Kirche ist mit großflächigen Wandmalereien ausgestattet, die das Leben des heiligen Martin darstellen und dem Raum eine spirituelle Wirkung verleihen. Diese künstlerischen Werke prägen bis heute das Erscheinungsbild des Gotteshauses und laden Besucher ein, sich mit der Heiligengeschichte auseinanderzusetzen.
Der Besuch ist von Mai bis Oktober möglich, wenn Freiwillige der Gemeinde Besucher durch den Raum führen und erklären. Bequeme Kleidung und Respekt vor dem Gottesdienstraum sind empfohlen, besonders wenn gerade Messen stattfinden.
Der Schauspieler Louis de Funès wurde 1983 hier beerdigt, nachdem er lange Zeit auf dem nahegelegenen Schloss Clermont gelebt hatte. Dieser Ort verbindet somit Kirchengeschichte mit der Erinnerung an eine bekannte französische Persönlichkeit.
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