Église Saint-Martin de Hénin-Beaumont, Historisches Monument in Hénin-Beaumont, Frankreich.
Die Église Saint-Martin in Hénin-Beaumont ist eine Kirche im romanisch-byzantinischen Stil über basilikalem Grundriss, mit Betonskelett, Verkleidung aus Kunststein und Schieferdach. Der kubische Mittelbau trägt vier Eckglockentürme von 36 Metern Höhe und eine achteckige Kuppel von 26 Metern Durchmesser und 50 Metern Höhe, die von acht Ochsenaugen durchbrochen und von einem vielarmigen Kreuz bekrönt wird. Langhaus im Westen und Chor im Osten sind streng symmetrisch, beide mit dreiseitigem Abschluss und dreiseitigen Apsidiolen.
Der ursprüngliche Kirchenbau stammte aus dem 12. Jahrhundert, wurde aber im Ersten Weltkrieg zerstört. Der heutige Bau entstand 1929 nach Entwürfen des Architekten Maurice Boutterin als Neubau an derselben Stelle.
Die 36 Glasfenster stammen aus der Werkstatt Gaudin; die beiden größten, im Norden und Süden des Mittelbaus, zeigen den heiligen Martin, der seinen Mantel mit einem Armen teilt, und den heiligen Vaast, Patron des Bistums Arras. Im Inneren befinden sich ein Kreuzweg des Malers Henri Rapin und in der Pietà-Kapelle ein Relief des Bildhauers Gustave Crauk.
Die Kirche liegt am Place Carnot im Zentrum des Ortes und ist zu Fuß leicht zu erreichen. Regelmäßige Gottesdienste und Besuche sind möglich, wobei man die architektonischen Details am besten bei Tageslicht erkundet.
Die achteckige Kuppel misst 26 Meter im Durchmesser und 50 Meter in der Höhe; sie ist von acht Ochsenaugen durchbrochen und trägt ein vielarmiges Kreuz. An den Ecken des kubischen Mittelbaus stehen vier 36 Meter hohe Glockentürme. Das Betongerüst ist mit Kunststein verkleidet, die Dächer sind mit Schiefer gedeckt.
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