Église Saint-Georges de Crécy-la-Chapelle, Kirche in Crécy-la-Chapelle, Frankreich
Die Kirche Saint-Georges de Crécy-la-Chapelle ist ein kleines Gotteshaus im Herzen von Crécy-la-Chapelle in der Nähe von Paris, das im Grundriss ein lateinisches Kreuz bildet und nach Osten ausgerichtet ist. Das Gebäude hat ein halbrundes Ende, einen Glockenturm an der Nordseite und Außenwände mit kleinen runden Fenstern sowie gemeißelten Steindetails am Portal.
Die Kirche wurde in ihrer heutigen Form zwischen dem späten 18. und frühen 19. Jahrhundert neu errichtet, wobei der Glockenturm auf ein Bauwerk aus dem frühen 13. Jahrhundert zurückgeht, das beim Wiederaufbau bewusst erhalten wurde. Im 19. Jahrhundert wurde das Gebäude unter Denkmalschutz gestellt, was spätere Eingriffe prägte.
Die Kirche trägt den Namen des heiligen Georg, der in der lokalen Überlieferung einen besonderen Platz einnimmt. Wer das Innere betritt, entdeckt alte Grabsteine, einen bemalten Holzkruzifixus und eine Marienstatue mit Kind, die alle aus verschiedenen Jahrhunderten stammen.
Die Kirche befindet sich im Zentrum des Ortes und ist gut zu Fuß erreichbar, da sie von den umliegenden Gassen aus gut sichtbar ist. Sie wird heute nicht regelmäßig genutzt, ist aber gelegentlich für Veranstaltungen des Bistums geöffnet; ein kurzer Blick auf die Öffnungszeiten vor dem Besuch ist empfehlenswert.
Der Glockenturm stammt aus einer früheren Kirche aus dem 13. Jahrhundert und wurde beim Neubau des Gotteshauses bewusst in die neue Konstruktion integriert, anstatt ihn abzureißen. Die Taufbecken im Inneren stammen ebenfalls aus dem 14. Jahrhundert und sind damit deutlich älter als das Kirchengebäude selbst.
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