Usine élévatoire des eaux, Historisches Pumpwerk in Lille, Frankreich
Die Usine elevatoire des eaux ist eine Pumpstation in Lille mit einem zweigeschossigen, quadratischen Zentralgebaude aus Gusseisen und Backstein. Die Fassade besticht durch drei gewolbte Bogen und ein Bogenfries aus Ziegeln, die dem Gebaude ein kraftiges Erscheinungsbild verleihen.
Das Gebaude wurde 1876 von den Ingenieuren Flamant, Bertin, Riviere und Pelle erbaut und versorgte den Roubaix-Kanal uber 130 Jahre lang mit Wasser. Seine lange Betriebszeit macht es zu einem wichtigen technischen Denkmal der Industrialisierung in Frankreich.
Die Fassaden zeigen Verzierungen mit Wasser- und Schifffahrtsmotiven, die das kunsthandwerkliche Denken des 19. Jahrhunderts widerspiegeln. Diese Details erzählen von der Bedeutung des Wassertransports für die Industriestadt.
Das Gelande wurde in einen modernen Coworking-Space umgewandelt, daher sind Teile des Gebaudes heute öffentlich zugänglich oder können besichtigt werden. Es ist hilfreich, im Voraus zu prüfen, welche Bereiche für Besucher verfügbar sind, da die Transformation noch andauern kann.
Unter dem Gebaude verbirgt sich ein U-förmiger Tunnel mit Spillway-System, das von der linken Seite des Hauptgebaudes zugänglich ist. Diese unterirdischen hydraulischen Strukturen zeigen die technische Raffinesse, die bei der Wasserbewirtschaftung eingesetzt wurde.
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