Château de Coulommiers-en-Brie, Mittelalterliche Schlossreste in Coulommiers, Frankreich.
Das Château de Coulommiers-en-Brie ist eine Schlossruine in der Brie-Region, von der heute nur noch Fundamente und einige Pavillons erhalten sind. Die Überreste zeigen die Ausmaße des ehrgeizigen Projekts und lassen sich in einem öffentlichen Park erkunden.
Catherine de Gonzague begann 1613 den Bau mit dem Architekten Salomon de Brosse, doch das Projekt blieb nach ihrem Tod 1629 unvollendet. Der Herzog von Luynes ließ die Ruine später zwischen 1736 und 1738 abreißen.
Das Schlossdesign verband französische Architekturelemente mit italienischen Einflüssen und verfügte über vier Pavillons, die durch zwei 85 Meter lange Galerien verbunden waren.
Der Ort ist über das Parc des Capucins erreichbar, wo die erhaltenen Pavillons und Eingangstore frei zugänglich sind. Besucher sollten bequeme Schuhe tragen, um die Ruinen und Parks zu erkunden.
Das Schloss wurde als ambitioniertes Projekt einer Herzogin geplant, aber die Nachkommen beschlossen, es abzureißen, anstatt es zu vollenden. Heute erinnern nur noch die Grundmauern und zwei Pavillons an diese vergessene Hoffnung aus dem 17. Jahrhundert.
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