Copper mine at Le Thillot, Historisches Kupferbergwerk in Le Thillot, Frankreich.
Der Kupferbergbau bei Le Thillot ist ein Komplex aus unterirdischen Tunneln und oberirdischen Strukturen, die Abbaumethoden vom 16. bis zum 18. Jahrhundert zeigen. Die Anlage umfasst mehrere Schächte und Stollen in unterschiedlicher Tiefe mit Kammern, in denen das Erz gewonnen wurde.
Der Kupferabbau begann 1560 unter der Herrschaft der Herzöge von Lothringen und blieb bis 1761 ein wichtiger Wirtschaftszweig der Region. In dieser Zeit entwickelten sich die Grabungstechniken von reiner Handarbeit hin zu kontrollierten Sprengungen mit Schwarzpulver.
Der Name bezieht sich auf die lange Bergbautradition, die das Leben der Bewohner prägte und den Ort zu einem Zentrum der Metallverarbeitung machte. Die erhaltenen Werkzeuge und Ausrüstungen zeigen noch heute, wie Arbeiter diesen gefährlichen Beruf täglich ausübten.
Die Anlage ist zu Fuß über die Straße rue de la gare in Le Thillot erreichbar und liegt in einem leicht zugänglichen Bereich mit ausreichend Platz zum Erkunden. Geführte Touren sind die beste Möglichkeit, die unterirdischen Passagen sicher zu besuchen, da die Bedingungen unter Tage anspruchsvoll sind.
In den unterirdischen Kammern sind noch heute Spuren von Werkzeugschlägen und Sprengschüssen sichtbar, die zeigen, wie die Grubeneigentümer Tausende von Tonnen Erz aus dem Berg holten. Diese Markierungen erzählen die Geschichte von zwei Jahrhunderten schwerer Arbeit ohne moderne Ausrüstung.
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