Fort de La Hougue, Militärfestung in Saint-Vaast-la-Hougue, Frankreich.
Fort de La Hougue ist eine Festung auf einer felsigen Erhebung vor der Küste von Saint-Vaast-la-Hougue, die aus Steinmauern und einem Turm mit Kanonenöffnungen besteht. Das Bauwerk steht auf einer Insel und wird durch einen langen Damm mit dem Festland verbunden.
Die Festung wurde zwischen 1694 und 1699 unter der Leitung von Vauban erbaut, um die französische Küste vor britischen Angriffen zu schützen. Dieses Bauprojekt war Teil einer umfassenderen Strategie zur Stärkung der Verteidigungsanlagen entlang der Normandie.
Die Festung zeigt französische Ingenieurskunst aus dem 17. Jahrhundert mit ihren dicken Steinmauern und den Kanonen-Schießscharten, die noch heute sichtbar sind. Diese Architektur spiegelt die Militärstrategie wider, die an der französischen Küste zum Schutz vor Angriffen vom Meer entwickelt wurde.
Der Zugang zur Festung erfolgt über einen langen Damm, der die felsige Insel mit dem Festland verbindet und zu Fuß begehbar ist. Bei Flut kann der Damm überschwemmt sein, daher sollte man die Gezeitenstände beachten, bevor man den Weg antritt.
Das Fort arbeitet zusammen mit dem benachbarten Fort Tatihou und bildete damit ein Kreuzfeuer-System, das den Zugang zur Bucht kontrollierte. Dieses militärische Konzept der gegenüberliegenden Befestigungen war eine besondere Lösung zur Verteidigung der Küste.
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