Abbaye Notre-Dame d'Ivry-la-Bataille, Benediktinerabtei in Ivry-la-Bataille, Frankreich
Die Abbaye Notre-Dame d'Ivry-la-Bataille ist eine ehemalige Benediktinerabtei, von der nur das Eingangsportal und eine romanische Arkade erhalten sind, die 1932 als Monuments historiques eingestuft wurden. Das Portal bewahrt eine der sechs Säulenstatuen, die einst seine Gewände schmückten; die benachbarte Arkade ist rundbogig. Die Anlage liegt nördlich des Ortes, außerhalb der Stadtmauer.
Um 1071 von Roger von Ivry, Mundschenk Wilhelms des Eroberers, gegründet, lag die Abtei nördlich außerhalb der ummauerten Stadt. 1087 brannte sie nieder, 1563 wurde sie im ersten Religionskrieg von Calvinisten geplündert, wobei die Abteikirche unter Abt Philibert Delorme verloren ging. Ab 1668 unter dem Kommendatarabt Philippe de Vendôme wiederaufgebaut, wurde sie 1791 aufgehoben und als Nationalgut verkauft.
Die Abtei trägt das Wappen der Herren von Ivry: „Gold mit drei roten Sparren“. Der Monasticon Gallicanum widmet ihr Tafel XXII, eine Darstellung von 1687, und der Sammler Gustave de Reiset (1821–1905) schenkte der Mairie einen Stich des ursprünglichen Plans des Anwesens. Die beiden Glocken der Abteikirche gingen nach Breuilpont und wurden gegen die von Saint-Martin getauscht.
Die Ruinen befinden sich an der Rue de l'Abbaye in der Nähe des Flusses Eure im Département Eure in der Normandie. Der Standort ist leicht zugänglich und ermöglicht einen Spaziergang durch die verbleibenden Strukturen, die einen Eindruck vom ursprünglichen Layout geben.
Der Brand, der die Abtei traf, ereignete sich 1087, nicht 1092. Nach der Plünderung durch die Calvinisten 1563 im ersten Religionskrieg ging die Abteikirche verloren; sie wurde unter dem Abbatiat von Jacques de Poitiers wieder errichtet. Ab 1668 baute die Kongregation von Saint-Maur das Kloster unter dem Kommendatarabt Philippe de Vendôme wieder auf.
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