Esquelbecq Castle, Geschütztes Denkmal in Esquelbecq, Frankreich
Schloss Esquelbecq ist ein viereckiges Backsteingebäude aus dem 17. Jahrhundert in der Gemeinde Esquelbecq im Norden Frankreichs, das von einem Wassergraben umgeben ist und über zwei Brücken betreten wird. Die acht Ecktürme und ein auffälliger weißer Steinstreifen entlang der Fassade verleihen dem Bau ein unverkennbares Aussehen.
Eine erste Befestigung an diesem Ort aus dem 9. Jahrhundert bestand aus Holz und wurde im Laufe der Zeit durch einen Steinbau ersetzt, der 1299 erstmals urkundlich erwähnt wurde. Der heutige Bau stammt aus dem frühen 17. Jahrhundert und ersetzte die ältere Anlage fast vollständig.
Das Schloss steht am Grand-Place des Dorfes, gegenüber einer Kirche, deren Ursprung ins 10. Jahrhundert zurückreicht. Sein in Kompartimente gegliederter Garten wurde im ersten Viertel des 17. Jahrhunderts angelegt und folgt dem flämischen Stil jener Zeit. Seit 2015 steht im Garten die Skulptur Gieter van Alice von Philippe Thill.
Die Gärten sind seit 2016 für die Öffentlichkeit zugänglich, und 2018 wurde ein Teil des Nordflügels mit dem Marmorsaal und dem Saal der vier Jahreszeiten über eine Ausstellung zur Schlossgeschichte zugänglich gemacht. Der fünf Hektar große Landschaftspark und der ein Hektar große Kompartimentgarten sind zu besichtigen; das Schloss liegt am Hauptplatz des Dorfes, gegenüber der Kirche.
Das kleine sechseckige Türmchen ist 32 Meter hoch und überragt die runden gotischen Türme um den 18 auf 20 Meter großen Innenhof. 2015 wurde im Garten die Skulptur Gieter van Alice von Philippe Thill aufgestellt. Das Pförtnerhaus von 1590 bewahrt einen Kamin, wie er für ländliche Häuser dieses Teils Flanderns typisch ist.
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