Tour carrée, Klassifiziertes historisches Monument in Loudun, Frankreich.
Die Tour carrée ist das letzte erhaltene Bauwerk des Schlosses von Loudun, ein steinerner Bergfried von etwa 30 m Höhe. Ihr Grundriss ist kein exaktes Quadrat: Die Außenflächen messen zwischen 9,50 m und 10,40 m, der Innenraum zwischen 5,95 m und 6,30 m, die Mauern sind rund 1,80 m dick. Drei senkrechte Strebepfeiler laufen an den Seiten empor, die nur wenige Öffnungen haben.
Der Tour carrée ist das letzte sichtbare Gebäude des Schlosses von Loudun. Lange wurde seine Errichtung Foulques Nerra im 10. Jahrhundert zugeschrieben, doch ein 2018 veröffentlichter Bericht über präventive Ausgrabungen stellte dies infrage und schlug Heinrich II. Plantagenet oder dessen Bruder als mögliche Auftraggeber vor; die bei der Restaurierung vorhandenen Balken wurden auf 1152 bis 1179 datiert. 1628 ließ Ludwig XIII. das Schloss abtragen, um protestantische Aufstände zu verhindern, und nur der Turm blieb verschont.
Der Turm hat keine besichtigbaren Innenräume: Seine Mauern sind rund 1,80 m dick, ursprünglich hatte er vier Geschosse und oben eine eingerichtete Plattform. Der Name Tour carrée stammt vom nahezu quadratischen Grundriss, dessen Außenseiten zwischen 9,50 m und 10,40 m messen. Fehlende Fenster und ein fehlender Brunnen weisen auf die Rolle als Beobachtungsposten hin.
Der Turm steht in der Stadt Loudun und ist von außen zu sehen; eine Innenbesichtigung gibt es nicht. Die Fundamente des runden Bergfrieds, die kurz nach dem Zweiten Weltkrieg freigelegt wurden, sind zum Schutz abgedeckt, doch eine Tafel markiert ihren Standort; südlich davon ist ein Abschnitt der Stadtmauer erhalten.
Der Turm hat weder Fenster noch Brunnen, seine Mauern sind rund 1,80 m dick, und oben ist eine Plattform eingerichtet. Diese Merkmale sprechen dafür, dass er wohl als Beobachtungsposten diente. Die Außenseiten messen zwischen 9,50 m und 10,40 m, der Innenraum zwischen 5,95 m und 6,30 m.
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