Église Saint-Pierre et Saint-Paul de Ploubalay, Kirche in Beaussais-sur-Mer, Frankreich
Die Église Saint-Pierre et Saint-Paul de Ploubalay ist eine Kirche im gotischen Revivalstil in Beaussais-sur-Mer in der Bretagne in Frankreich. Das Gebäude hat einen Glockenturm, der das Dach überragt, Außenwände aus Stein und Fensteröffnungen, die natürliches Licht ins Innere lassen.
Die heutige Kirche wurde von 1858 bis 1873 nach Plänen der Architekten Frangeul Vater und Sohn aus Saint-Malo errichtet, nachdem die alte Kirche abgerissen worden war; ihr Glockenturm war bereits 1844 abgetragen worden. Die Arbeiten stockten aus Geldmangel und wurden 1865 wieder aufgenommen; eine staatliche Hilfe von 4000 Francs im Jahr 1873 ermöglichte den Abschluss. Die Kirche wurde am 28. Oktober 1877 geweiht.
Die Kirche trägt die Namen zweier zentraler Figuren des christlichen Glaubens, Petrus und Paulus, was in der Bretagne eine lange Tradition der Heiligenverehrung widerspiegelt. Im Inneren fällt das schlichte Steinmauerwerk auf, durch das natürliches Licht fällt und den Raum für Gottesdienste, Hochzeiten und Taufen prägt.
Die Kirche liegt im Ortskern von Beaussais-sur-Mer und ist von der Straße aus gut sichtbar, da der Glockenturm als Orientierungspunkt dient. Als aktives Gotteshaus empfiehlt es sich, außerhalb der Gottesdienstzeiten zu besuchen, um den Innenraum in Ruhe erkunden zu können.
Die Kirche bewahrt drei im Denkmalinventar eingetragene Objekte: ein steinernes Taufbecken aus dem 15. Jahrhundert, ein marmornes Taufbecken von 1742 und ein Adler-Lesepult aus dem 18. Jahrhundert. Die Fenster des Querschiffs stammen aus der Werkstatt Lobin in Tours (1869) und zeigen das Leben der Jungfrau Maria und das des heiligen Johannes des Täufers.
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