Rwandan Genocide memorial, Kriegsdenkmal auf dem Friedhof Père Lachaise, Frankreich.
Das Rwanda-Gedenkmal ist ein Steindenkmal in der Abteilung 88 des Père Lachaise, das an die Opfer des Genozids von 1994 erinnert. Der Stein trägt eine Inschrift und steht in einer Reihe ähnlicher Mahnmale für historische Verbrechen.
Das Denkmal wurde 2014 eingeweiht, als Paris ein permanentes Gedenkzeichen für die Opfer des ruandischen Genozids von 1994 schaffen wollte. Die Entscheidung folgte einem wachsenden Bewusstsein für die Notwendigkeit, diesen Massenmord in europäischen Gedächtnisorten zu dokumentieren.
Das Denkmal steht in der Nähe anderer Erinnerungsstätten für Massenmorde und trägt eine Inschrift in Kinyarwanda, der Sprache Ruandas. Diese Platzierung verbindet den Friedhof mit verschiedenen Epochen des Gedenkens an Gräueltaten.
Besucher können das Denkmal während der regulären Friedhofsöffnungszeiten besichtigen; es liegt an einer leicht zu findenden Route in der Nähe anderer Gedenkzeichen. Die beste Zeit für einen Besuch ist tagsüber, wenn das Gelände gut beleuchtet ist und die Inschrift deutlich lesbar ist.
Der Stein trägt das Wort 'Kwibuka', das auf Kinyarwanda 'erinnern' bedeutet. Dies ist eine bewusste Wahl, um die Stimme Ruandas in das Pariser Gedenklandschaft zu bringen.
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