Zchinwali, Verwaltungszentrum in Shida Kartli, Georgien
Tskhinvali ist eine Verwaltungseinheit in der Region Innerkartlien in Georgien, die in einem Tal zwischen bewaldeten Hängen liegt. Die Straßen verlaufen teils unregelmäßig und verbinden verschiedene Viertel, in denen sich einstöckige Wohnhäuser neben neueren mehrstöckigen Gebäuden aus Beton befinden.
Die Ortschaft entwickelte sich im Mittelalter als Handelsposten entlang einer Route durch das Gebirge und wuchs über Jahrhunderte zu einem regionalen Zentrum heran. Im Jahr 2008 wurde sie zum Schauplatz bewaffneter Auseinandersetzungen, die weite Teile der Bebauung zerstörten und zum Wiederaufbau führten.
Die Bewohner hier pflegen ossetische Traditionen durch alltägliche Bräuche, die in Familienkreisen und bei Festen sichtbar werden, wo Musik und Handarbeit eine Rolle spielen. In den Wohnvierteln finden sich kleine Werkstätten, in denen ältere Techniken der Metallbearbeitung und Textilgestaltung weitergeführt werden.
Der Zugang erfordert besondere Genehmigungen und die Einhaltung spezifischer Reiseprotokolle, die vor der Ankunft geklärt werden müssen. Die Bewegungsfreiheit innerhalb der Ortschaft ist durch Sicherheitsmaßnahmen eingeschränkt, und manche Bereiche sind für Besucher nicht zugänglich.
In einigen älteren Vierteln sind Häuser zu sehen, die noch Spuren von Kugeln und Granatsplittern an den Außenwänden tragen und so von vergangenen Kämpfen zeugen. Daneben stehen frisch verputzte Gebäude, die den Kontrast zwischen Zerstörung und Wiederaufbau verdeutlichen.
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