Georgien, Transkontinentales Land zwischen Schwarzem Meer und Kaspischem Meer, Kaukasus.
Georgien ist eine transkontinentale Nation im Kaukasus zwischen dem Schwarzen Meer und dem Kaspischen Meer, die sich vom Tiefland bis zu den Gipfeln des Großen Kaukasus erstreckt. Die Landschaft umfasst Flusstäler, Hochgebirge und ausgedehnte Weinbaugebiete in den östlichen und westlichen Provinzen.
Das Gebiet wurde im vierten Jahrhundert unter König Mirian III. christlich und blieb über Jahrhunderte zwischen persischen, osmanischen und russischen Einflüssen umstritten. Nach der Annexion durch das Zarenreich 1801 und der Sowjetzeit erlangte das Land 1991 erneut die Unabhängigkeit.
Die georgische Sprache nutzt ein eigenes Alphabet mit 33 Buchstaben, das im Alltag allgegenwärtig ist und die Straßenschilder, Speisekarten und Ladenaufschriften prägt. In den Dörfern sieht man oft mehrstöckige Steintürme, die früher Wohntürme der Bergbevölkerung waren und heute das Landschaftsbild in Swanetien und anderen Bergregionen bestimmen.
Internationale Flüge landen am Flughafen Tiflis, während Überlandbusse und Kleinbusse die Städte und abgelegenen Dörfer verbinden. EU-Bürger können bis zu einem Jahr ohne Visum einreisen, und Englisch wird hauptsächlich in größeren Städten gesprochen.
Die Weinherstellung in Tongefäßen namens Kvevri reicht mehr als acht Jahrtausende zurück und erhielt 2013 den Status des immateriellen Kulturerbes der UNESCO. Archäologische Funde bei Gadachrili Gora lieferten die weltweit ältesten Nachweise für Weinproduktion.
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