Dadiani Palaces Museum, Kunstmuseum und historische Residenz in Zugdidi, Georgien.
Das Dadiani-Palastmuseum vereint zwei herrschaftliche Residenzen, eine Hofkirche und einen botanischen Garten auf einem weitläufigen Anwesen im Zentrum von Zugdidi. Die Anlage besteht aus einem größeren Hauptpalast mit mehreren Flügeln, einem kleineren Sommerpalast und parkähnlichen Grünflächen mit alten Bäumen und gepflegten Wegen.
Die Sammlung entstand in den 1830er Jahren, als Fürst David Dadiani archäologische Funde und mittelalterliche Waffen aus Europa zusammentrug. Das offizielle Museum wurde 1921 gegründet und öffnete die privaten Sammlungen der Adelsfamilie für die Öffentlichkeit.
Das Anwesen trägt den Namen der Fürstenfamilie Dadiani, die jahrhundertelang über diese Region herrschte und deren Nachkommen wertvolle Sammlungen aus ganz Europa zusammentrugen. Besucher sehen heute Räume mit originaler Einrichtung, religiöse Ikonen und Handschriften, die zeigen, wie adeliges Leben und orthodoxe Tradition hier miteinander verwoben waren.
Das Museum liegt an der Zviad-Gamsakhurdia-Allee 2 und öffnet dienstags bis sonntags von 10 bis 18 Uhr, Führungen sind möglich. Die Anlage ist weitläufig, man sollte mindestens zwei Stunden für einen Rundgang einplanen, um Palasträume, Kirche und Garten zu sehen.
Die Sammlung bewahrt persönliche Gegenstände Napoleons auf, die durch eine Familienverbindung hierher gelangten: Davids Tochter heiratete den Neffen des französischen Kaisers. Zu den Objekten gehören Kleidungsstücke und eine Totenmaske, die nach Napoleons Tod in St. Helena angefertigt wurde.
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