Adscharien, Autonome Republik im Südwesten Georgiens
Adscharien ist eine autonome Republik im südwestlichen Georgien, die sich zwischen dem Schwarzen Meer und der türkischen Grenze erstreckt. Die Region besteht aus schmalen Küstenebenen, bewaldeten Hügeln und Gebirgszügen, die bis auf 2.800 Meter ansteigen und eine Fläche von 2.883 Quadratkilometern umfassen.
Das Gebiet gehörte bis 1878 zum Osmanischen Reich, bevor es nach dem Russisch-Türkischen Krieg an Russland überging. Nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion erhielt die Region 1991 den Status einer autonomen Republik innerhalb Georgiens.
Die Bevölkerung umfasst Georgier und Adscharier, die historisch muslimisch geprägt waren, während heute die Mehrheit orthodox-christlich ist. An der Küste wachsen Zitrusfrüchte und Tee, und viele Familien betreiben kleine Plantagen, die seit Generationen bewirtschaftet werden.
Die Hauptstadt Batumi an der Küste dient als Tor zur Region und verfügt über einen Flughafen, Bahnhof und Busverbindungen nach Tiflis. Reisende finden entlang der Küste Hotels und Gästehäuser, während Bergdörfer im Landesinneren einfachere Unterkünfte bieten.
Die Küstenzone empfängt die höchsten Niederschläge in ganz Georgien, etwa 1.600 Millimeter pro Jahr, was für üppige subtropische Vegetation sorgt. Einige abgelegene Täler im Hochgebirge sind nur zu Fuß oder mit Geländewagen erreichbar und bewahren traditionelle Lebensweisen.
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