Batumi, Hafenstadt in der Region Adscharien, Georgien
Batumi ist eine Hafenstadt an der Schwarzmeerküste in der georgischen Region Adscharien, die sich über mehrere Kilometer entlang des Wassers erstreckt. Die Bebauung reicht von sowjetischen Plattenbauten bis zu gläsernen Hochhäusern, die in den letzten Jahren entlang der Uferpromenade entstanden sind.
Die Siedlung entstand im ersten Jahrtausend vor unserer Zeit als Handelsstützpunkt an der östlichen Schwarzmeerküste. Nach wechselnder Herrschaft kam der Ort 1878 unter russische Kontrolle, was den Ausbau zum wichtigen Verladehafen für Rohöl aus dem Kaukasus einleitete.
Die lokale Küche dreht sich um Adscharuli Chatschapuri, eine regionale Abwandlung des Käsebrots mit rohem Ei und Butter in bootartiger Form. Diese Spezialität wird in fast jedem Restaurant der Stadt serviert und gilt als Symbol der adscharischen Gastfreundschaft.
Die 6,5 Kilometer lange Uferpromenade verbindet Strandabschnitte mit Gastronomiebetrieben und Hotels durch einen durchgehenden Fußweg. Das milde Klima erlaubt ganzjährige Besuche, wobei die Sommermonate die meisten Badegäste anziehen.
Die Stadt beherbergt industrielle Anlagen zur Zinkverarbeitung und Ölraffination, die durch Pipelines aus Baku mit Rohstoffen versorgt werden. Diese Einrichtungen prägen den nördlichen Stadtrand und spielen eine zentrale Rolle in der kaukasischen Rohstoffwirtschaft.
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