Qinzwissi-Kloster, Orthodoxes Kloster in der Gemeinde Kareli, Georgien.
Kintsvisi Monastery ist ein orthodoxes Kloster in der Gemeinde Kareli in Georgien, das drei Kirchengebäude auf einem bewaldeten Berghang umfasst. Die Hauptkirche aus roten Ziegeln steht zwischen hohen Bäumen im Tal des Flusses Dzama, während kleinere Kapellen aus Stein auf dem Gelände verteilt sind.
Der Bau der Anlage begann im 10. Jahrhundert unter lokalen Adelsfamilien, die monastische Gemeinschaften in abgelegenen Bergtälern unterstützten. Die Erweiterung erfolgte hauptsächlich im 13. Jahrhundert unter Königin Tamar, als georgische Könige Kunstwerke und Baumeister aus ganz Transkaukasien versammelten.
Die Kirche trägt den Namen Nikolaus in Erinnerung an den byzantinischen Heiligen, dessen Verehrung im mittelalterlichen Georgien verbreitet war. Im Inneren der Kirche sehen Besucher Gemälde, die königliche Gesichter neben religiösen Figuren zeigen, was die enge Verbindung zwischen Kirche und Königshaus deutlich macht.
Die Anlage liegt etwa 10 Kilometer (6 Meilen) von der Stadt Kareli entfernt auf einem bewaldeten Hang, der über eine Schotterstraße erreichbar ist. Gottesdienste finden seit der Wiedereröffnung im Jahr 1995 regelmäßig statt, und Besucher sollten angemessene Kleidung tragen, da es sich um ein aktives religiöses Gebäude handelt.
Die rote Ziegelkonstruktion der Hauptkirche ist für das mittelalterliche Georgien ungewöhnlich, da die meisten Kirchen dieser Zeit aus lokalem Stein errichtet wurden. Die blauen Hintergründe mehrerer Fresken wurden aus Lapislazuli hergestellt, einem seltenen und wertvollen Mineral, das aus Afghanistan importiert wurde.
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