Tiflis, Hauptstadt im östlichen Georgien
Tiflis liegt auf beiden Ufern des Flusses Mtkwari, umgeben von Bergen und Tälern in der transkaukasischen Region auf etwa 400 Metern Höhe. Die Stadt erstreckt sich über mehrere Kilometer entlang des Flusses, mit Vierteln, die steile Hänge hinaufklettern und sich in schmalen Schluchten ausbreiten.
Die Stadt wurde 455 nach Christus von König Wachtang Gorgasali nach der Entdeckung natürlicher Schwefelquellen gegründet und entwickelte sich zu einem wichtigen Handelszentrum entlang der Seidenstraße. Über die Jahrhunderte wechselte die Kontrolle zwischen persischen, arabischen, byzantinischen, mongolischen und osmanischen Herrschern, bevor die Stadt im 19. Jahrhundert Teil des Russischen Reiches wurde.
Auf den Straßen der Altstadt verkaufen Händler frisch gebackenes Brot aus runden Öfen, während sich in Höfen kleine Werkstätten aneinanderreihen, wo Handwerker Metall und Holz bearbeiten. An Wochenenden versammeln sich Familien in Cafés mit offenen Terrassen, trinken starken Tee und spielen Backgammon bis spät in den Abend.
Die Stadt ist in zehn Verwaltungsbezirke unterteilt, wobei die Viertel Mtatsminda und Wake viele internationale Botschaften, Hotels und größere Geschäfte beherbergen. Viele Straßen im Zentrum sind steil und gepflastert, daher eignen sich bequeme Schuhe besonders für ausgedehnte Spaziergänge durch die verschiedenen Viertel.
Die Badehäuser im Bezirk Abanotubani nutzen natürliche Schwefelquellen, deren Wasser das ganze Jahr über konstant zwischen 38 und 40 Grad warm bleibt. In den unterirdischen Gewölben dieser Bäder können Besucher sowohl öffentliche Becken als auch private Räume mit Steinbögen und gedämpftem Licht finden.
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