Martkopi monastery, Mittelalterliches Kloster in der Gemeinde Gardabani, Georgien.
Das Martkopi-Kloster ist ein religiöser Komplex in der Gemeinde Gardabani mit einer Kuppelkirche, einem Glockenturm aus dem Jahr 1699 und einer hohen Steinsäule an den südlichen Hängen des Ialno-Gebirges. Die Gebäude gruppieren sich um die zentrale Kirche und bilden zusammen eine zusammenhängende Klosteranlage.
Das Kloster wurde 545 nach Christus von einem heiligen aus Edessa gegründet, der sich als Einsiedler niederließ. Es erlangte später Bedeutung, als es zur Bischofssitz einer nahegelegenen Stadt nach deren Zerstörung wurde.
Das Kloster zeigt eine Mischung aus georgischen und persischen Baustilen, die ab dem 17. Jahrhundert sichtbar wird. Besucher können diese Verbindung in den Dekorationen und der Bauweise der erhaltenen Gebäude erkennen.
Das Kloster liegt östlich der Hauptstadt in einer erhöhten Lage mit weitem Blick auf die umgebende Landschaft. Die Zufahrt führt über Straßen, die das nahegelegene Dorf durchqueren, und Besucher sollten auf unebenes Gelände rund um die Gebäude vorbereitet sein.
Die berühmte Steinsäule wurde über den Resten einer älteren Säule aus dem Mittelalter wieder aufgebaut und diente Mönchen als Einsiedlerort. Solche Säulen waren in der frühen östlichen Religionsgeschichte ein ungewöhnlicher Ort für spirituelle Übung.
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