Bochorma fortress, Mittelalterliche Festung in Mzcheta-Mtianeti, Georgien
Die Bochorma-Festung ist ein mittelalterliche Befestigung auf einem Bergkamm in der Region Mtskheta-Mtianeti im Osten Georgiens. Der Komplex bedeckt etwa 1,5 Hektaren und besitzt hohe Mauern mit Türmen, von denen aus das Tal des Iori-Flusses überschaut wird.
Die Festung wurde erstmals 914 während einer Invasion erwähnt und wechselte daraufhin zwischen verschiedenen georgischen Herrschern und arabischen Kontrolleuren mehrmals den Besitzer. Diese Perioden zeigen die strategische Bedeutung der Lage für die Verteidigung des Landes.
Die Kirche des Heiligen Georg innerhalb der Festung zeigt Fresken aus dem frühen 12. Jahrhundert mit biblischen Szenen und Heiligenporträts. Diese Wandmalereien offenbaren, wie Gläubige den Glauben visuell erlebten und verstanden.
Die Ruinen liegen etwa 2 Kilometer östlich des Dorfes Bochorma und sind über die Gemeinde Tianeti in der Region Mtskheta-Mtianeti erreichbar. Der Ort ist auf einem Berggrat gelegen, daher sollte man mit unebenem Gelände und steilen Wegen rechnen.
Der Komplex enthält eine zwölfeckige Kirche mit sechs ausstrahlenden Absiden, die aus Sandstein gebaut und ursprünglich mit behauenen Steinplatten sowohl innen als auch außen verkleidet war. Diese ungewöhnliche geometrische Form und die aufwändige Verkleidung sind selten für mittelalterliche georgische Bauwerke.
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