Iqalto-Kloster, Mittelalterliches Kloster nahe Telavi, Georgien
Das Ikalto-Kloster ist ein Komplex aus mehreren Kirchen und Ruinen auf einem Hügel in Ostgeorgiens Kakheti-Region. Die Anlage umfasst gut erhaltene religiöse Gebäude, Überreste einer früheren Akademie und historische Weinkeller.
Das Kloster entstand im 6. Jahrhundert unter heiliger Zeno und wuchs später zu einer Akademie heran, als König David IV. eine wichtige Lehrstätte gründete. Diese Doppelrolle als Kirche und Schule prägte die Stätte für Generationen.
Das Kloster war über Jahrhunderte ein wichtiges Bildungszentrum, wo Besucher heute noch die Ruinen sehen können, die zeigen, wie breit das Wissen hier gelehrt wurde. Die Verbindung zwischen geistlicher Ausbildung und praktischen Handwerkstechniken prägte das tägliche Leben an diesem Ort.
Der Ort liegt westlich von Telavi und ist zu Fuß von oben gut zu erkunden, wobei die verschiedenen Gebäude und Ruinen auf dem Gelände verteilt sind. Besucher sollten festes Schuhwerk tragen, da der Untergrund uneben ist und es keine befestigten Wege gibt.
Das Kloster besitzt zwei alte Weinkeller mit einer steinernen Kelter, die zeigt, wie mittelalterliche Georgier ihre berühmten Weine herstellten. Diese Verbindung zwischen Gebet und Weinanbau war damals völlig normal für solche Orte.
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