Akura church, Mittelalterliches orthodoxes Kloster in der Region Kachetien, Georgien
Die Akura-Kirche ist eine mittelalterliche Klosterkirche in der Region Kacheti mit rechteckiger Form und Mauern aus Pflastersteinen und Ziegeln. Das Gebäude hat eine hufeisenförmige Apsis in der Mitte und liegt am Ufer des Flusses Vantiskhevi.
Das Kloster wurde im 9. Jahrhundert vom Mönch Hilarion dem Georgier gegründet, der es als Nonnentum für seine Mutter und Schwester errichtete. Im Jahr 1597 ließ König Alexander II. von Kacheti das Gebäude erneuern, um die Rückzug seiner Schwester Ketevan dorthin zu markieren.
Im Inneren sind verblasste Malereien aus dem 14. und 15. Jahrhundert erhalten, und auf den Außenmauern finden sich alte georgische Schriftzeichen. Diese Kunstwerke erzählen von der Bedeutung des Ortes für die lokale Gläubigengemeinde.
Der Ort liegt südwestlich des Dorfes Akura und ist von einem friedlichen Flusstal aus erreichbar. Das Gelände ist offen zugänglich und zeigt immer noch Spuren religiöser Nutzung durch die lokale Gemeinde.
Die Kirche war nicht nur ein religiöses Zentrum, sondern auch ein Ort der Zuflucht für königliche Familienmitglieder, die sich dem klösterlichen Leben widmeten. Diese Verbindung zur georgischen Königsfamilie machte sie zu einem besonderen Zufluchtsort für adelige Frauen.
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