Tiflis-See, künstlicher als Wasserspeicher genutzter See am Rande von Tiflis, Georgien
Tbilissi-See ist ein großer künstlicher See am Rande von Tbilissi, der sich über mehrere Kilometer erstreckt und an seiner breitesten Stelle fast zwei Kilometer breit ist. Die Wasserfläche ist von flacher, natürlicher Landschaft mit Hügeln und Grünflächen umgeben und bietet Platz für Wassersportarten, Schwimmen und einfache Erholung am Ufer.
Der See entstand in den 1950er Jahren als künstliches Reservoir zur Wasserversorgung von Tbilissi und ersetzte ursprüngliche Salzseen. Die beiden Obelisken am See, die in derselben Epoche errichtet wurden, markieren die Eröffnung des Reservoirs und erinnern an seine Bedeutung für die Stadtentwicklung.
Der Name des Sees bezieht sich auf die Stadt Tbilissi, zu deren Versorgung er angelegt wurde. Das Ufer wird von Einheimischen für einfache Freizeitaktivitäten genutzt, von Picknicks bis zu Spaziergängen, und zeigt, wie sich der Ort in den Alltag der Stadt integriert hat.
Der See ist leicht mit dem Auto oder öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen und bleibt das ganze Jahr über zugänglich. Besucher sollten eigene Handtücher, Sonnenschutzmittel und Getränke mitbringen, da nur begrenzte Einrichtungen vorhanden sind und die Wasserqualität variabel ist.
Der See wurde auf dem Gelände ehemaliger Salzseen errichtet und zeigt damit einen Wandel in der Landschaftsnutzung. Diese Umwandlung zeigt, wie ein technisches Projekt einer modernen Stadt die natürliche Landschaft neu gestaltet hat und gleichzeitig zu einem alltäglichen Ort für die Einwohner wurde.
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