Armenian Cathedral of Tbilisi, Armenisches Kloster in Tiflis, Georgien
Die Armenische Kathedrale ist ein Klostergebäude in Tbilissi mit Ziegelmauern, die mit Stuck verputzt sind, und folgt einem offenen Grundriss in Kreuzform. Der Bau zeigt traditionelle armenische architektonische Merkmale, die sowohl die äußere als auch die innere Raumgestaltung prägen.
Die Kathedrale wurde 1720 gegründet und entstand zu einer Zeit, als die armenische Gemeinde in Tbilissi große Bedeutung in Handel und kulturellem Leben hatte. Dieser Gründungsmoment markierte die Institutionalisierung armenischer Präsenz in der Stadt und ihre fest verankerte Rolle im städtischen Gefüge.
Die Kathedrale ist ein zentraler Treffpunkt für die armenische Gemeinde in Tbilissi und wird heute noch für regelmäßige Gottesdienste genutzt. Der Raum spiegelt die Bedeutung des Ortes als Ort wider, an dem kulturelle und religiöse Traditionen lebendig bleiben.
Das Gelände ist während der üblichen Öffnungszeiten zugänglich und wird noch immer für regelmäßige Gottesdienste genutzt, weshalb Besucher ihre Besuche entsprechend planen sollten. Die beste Zeit zum Besuch ist außerhalb dieser Gebetszeiten, wenn man den Ort ruhiger erkunden kann.
Das Gelände beherbergt das Grab des armenischen Dichters Sayat-Nova aus dem 18. Jahrhundert, dessen Werke in drei verschiedenen Sprachen verfasst waren. Dieser polyglotte Poet verbindete armenische, georgische und aserbaidschanische Verse miteinander und schuf damit ein kulturell seltenes Vermächtnis an diesem Ort.
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