Badiar National Park, Nationalpark in der Präfektur Koundara, Guinea
Badiar Nationalpark ist ein geschütztes Gebiet in Westguinea, das hauptsachlich aus Savannenlandschaften, offenen Waldgebieten und Galeriewaldern besteht. Das Schutzgebiet erstreckt sich entlang der Grenze zum Senegal und bietet Lebensraum fur verschiedene Tierarten.
Das Schutzgebiet wurde 1985 gegründet, als Guinea seine Naturschutzpolitik modernisierte und frühere Waldschutzmaßnahmen aus der Kolonialzeit wiederaufgriff. Diese Entscheidung war Teil eines großeren Trends zum Schutz von Wildnisgebieten in der Region.
Die Gegend ist von Hirten und Bauern geprägt, die ihre Lebensweise seit Generationen beibehalten haben. Diese Menschen leben mit der Natur und nutzen die Ressourcen des Parks auf nachhaltige Weise.
Die beste Zeit zum Besuch ist die Trockenzeit von November bis Mai, wenn die Wege besser begehbar sind und die Temperaturen angenehmer ausfallen. Fur Exkursionen sollte man ausreichend Wasser und Sonnenschutz mitnehmen und idealerweise einen lokalen Führer engagieren.
Das Schutzgebiet verbindet sich mit Senegals Niokolo-Koba Nationalpark und bildet so eines der großten grenzübergreifenden Naturschutzgebiete Westafrikas. Diese grenzüberschreitende Zusammenarbeit ermöglicht es Tierarten, über nationale Grenzen hinweg zu wandern.
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