Ermioni, Kleinstadt auf der Halbinsel Peloponnes in Griechenland
Ermioni ist eine Küstenstadt auf dem Peloponnes, die auf die Inseln Hydra und Dokos blickt und an einer schmalen Halbinsel in der Argolis liegt. Enge Gassen mit weiß getünchten Häusern und blauen Fensterläden führen hinunter zu einem kleinen Hafen, in dem Fischerboote festgemacht sind.
Die Stätte war bereits in der Antike als Hermione bekannt und galt als bedeutender Hafen im östlichen Mittelmeer. Im 19. Jahrhundert steuerten die Schiffe der Stadt Segel und Mannschaften zum griechischen Unabhängigkeitskampf gegen die osmanische Herrschaft bei.
Der Name Ermioni geht auf eine Sagengestalt zurück, die Tochter von Menelaos und Helena aus Sparta. Am Hafen ist das alltägliche Leben noch gut spürbar: Fischer bringen ihren Fang an, und die kleinen Tavernen rund um das Wasser servieren frischen Fisch direkt vom Boot.
Die Stadt lässt sich am besten zu Fuß erkunden, da die Gassen eng und uneben sind. Es empfiehlt sich, bequeme Schuhe zu tragen und einen Hut mitzunehmen, da es in vielen Bereichen kaum Schatten gibt.
In der Antike war Hermione als Produktionsort von Porphyra bekannt, einem seltenen rötlichen Farbstoff aus Meeresschnecken, der zu den teuersten Stoffen der damaligen Zeit gehörte. Dieser Farbstoff soll sogar für die Ausrüstung von Alexanders des Großen Heer verwendet worden sein.
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