Brücke von Arta, Mittelalterliche Brücke in Arta, Griechenland
Die Brücke von Arta ist eine aus großen Steinblöcken erbaute Bogenbrücke, die sich über den Fluss Arachthos erstreckt. Vier ungleichmäßig angeordnete Bögen ruhen auf fünf Pfeilern und spannen eine Fahrbahn von etwa 2,8 Metern Breite.
Die heutige Struktur wurde während der Osmanischen Zeit zwischen 1612 und 1615 erbaut, doch ihre Fundamente stammen aus hellenistischen Konstruktionen des dritten Jahrhunderts vor Christus. Die Brücke verbindet damit Jahrtausende verschiedener Bauepochen an ein und derselben Stelle.
Die Brücke ist Schauplatz einer bekannten lokalen Geschichte über einen Baumeister und ein tragisches Opfer, das in den Fundamenten verewigt sein soll. Diese Legende ist so tief in der Region verwurzelt, dass sie bis heute in Gesprächen der Einheimischen lebendig bleibt.
Die Brücke ist als Fußgängerüberweg ausgewiesen und bietet einen direkten Weg über den Fluss, wobei die Oberfläche aus Stein besteht und daher bei Nässe rutschig sein kann. Besucher sollten festes Schuhwerk tragen und langsam gehen, besonders wenn es nass ist.
Von 1881 bis 1912 markierte der höchste Punkt dieser Brücke die genaue Grenze zwischen dem Osmanischen Reich und dem Königreich Griechenland. Während dieser Zeit war die Brücke somit ein geografisches Symbol der politischen Teilung zwischen zwei Welten.
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