Psara, Griechische Insel in der Ägäis
Psara ist eine griechische Insel in der Ägäis mit felsiger Landschaft und Hügeln, deren höchster Punkt 512 Meter erreicht. Das Eiland liegt nordwestlich von Chios und umfasst etwa 43 Quadratkilometer.
Die Insel wurde 1824 von osmanischen Kräften angegriffen und dabei fast völlig entvölkert, als Tausende Bewohner evakuiert wurden. Dieser Angriff markierte einen Wendepunkt in der Geschichte der Insel und ihre Bevölkerung erreichte nie wieder frühere Zahlen.
Die Insel ist von Fischertradition geprägt, und Besucher sehen noch heute die einfachen Häuser der Fischer und die traditionellen Boote im Hafen. Diese Handwerkstechniken sind Teil des täglichen Lebens und zeigen die lange Verbundenheit der Menschen mit dem Meer.
Das Eiland ist mit dem Schiff von Chios aus erreichbar, und es gibt mehrmals täglich Verbindungen. Die Unterkunftsoptionen sind grundlegend, aber das ganze Jahr über verfügbar, und etwa 420 Menschen leben ständig auf der Insel.
An der Stelle Mavri Rachi stehen noch immer alte Kanonen und Befestigungsanlagen aus dem Angriff von 1824. Diese erhaltenen Überreste erzählen stumm von der Gewalt jenes Ereignisses und können während eines Besuchs besichtigt werden.
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